EBERHARD MEIER

Zur Person


Am 21. Juni 1949 wurde ich in Bad-Salzdetfurth geboren. Meine Eltern waren Charlotte Meier und ihr Ehemann Horst Meier. Beide stammten aus Niederschlesien. Nach ihrer Vertreibung verschlug es sie nach Bad-Salzdetfurth, einen Ort, den sie vorher nicht kannten und zu dem sie keinerlei Beziehungen hatten.

1951 wurde meine Schwester Ursula geboren. Mein Vater, ein gelernter Schlosser, fand Arbeit bei der Firma Petrick, einem Unternehmen der Unterhaltungselektronik, bei der er bis zu seinem frühen Tod im Jahr 1966 beschäftigt war. Er war gewerkschaftlich engagiert und sportlich sehr interessiert. Aufgrund einer Kriegsverletzung konnte er seinen Lieblingssport, den Fußball, nicht mehr ausüben. Beide Eigenschaften, das gewerkschaftliche Engagement und die Liebe zum Sport, übertrug er auf mich.

Einschulung 1955
1955 wurde ich mit fünf Jahren in die Volksschule am Papenberg eingeschult und ging 1959 nach erfolgreich bestandener Probewoche auf die Mittelschule, die spätere Realschule Bad-Salzdetfurth.

Schon als Grundschüler trat ich dem Sportverein Eintracht Bad-Salzdetfurth bei. War es zuerst die Turnabteilung, deren Übungsstunden ich regelmäßig besuchte, kamen später die Fußball- und die Leichtathletikabteilung hinzu.

1965 schloss ich die Realschule mit dem Zeugnis der Mittleren Reife ab und ging dann auf das Wirtschaftsgymnasium in Hildesheim. 1967 machte ich dort mein Abitur, jobbte drei Monate bei Blaupunkt und trat am 1. Oktober 1967 meinen 18monatigen Wehrdienst an. Die Grundausbildung absolvierte ich in Osterode, um dann für die restlichen 15 Monate in Holzminden als Panzerpionier vor allem Menschenkenntnisse zu sammeln.

Im April 1969 nahm ich das Lehramtsstudium an der Pädagogischen Hochschule Alfeld auf. Ich studierte die Fächer Deutsch, Sport und Geographie. Interessanterweise führte ich mein sechswöchiges Schulpraktikum an "meiner" Schule am Papenberg durch – dieses Mal in einer anderen Rolle.

Nach dem Ersten Staatsexamen im Mai 1972 kam ich nach kurzen Tätigkeiten in an den Volksschulen Wrisbergholzen und Winzenburg an die Mittelpunktschule nach Sibbesse, an der ich 1974 mein zweites Staatsexamen machte und an der ich bis zur Übernahme des Amtes eines Schulleiters an der Grundschule Moritzberg in Hildesheim im Jahr 1988 blieb.

Im Jahr 1972 heirate ich zum ersten Mal. Aus dieser Ehe habe ich zwei Söhne, die in Hamburg und Lüneburg wohnen und wie ich HSV-Fans sind. 1995 heiratete ich zum zweiten Mal – und auch aus dieser Ehe habe ich zwei Kinder, meine Tochter Malin und meinen Sohn Clemens. Ich bin auch schon Opa dank der Enkelkinder aus den Ehen meiner Söhne Tobias und Axel.

Neben meiner Lehrertätigkeit war ich Fachseminarleiter für Deutsch in der 2. Phase der Lehrerausbildung, Leiter eines pädagogischen Seminars und Lehrbeauftragter an der Universität Hildesheim am Institut für deutsche Sprache und Literatur und am Institut für Schulpädagogik. Postgradual erwarb ich den Titel eines Diplompädagogen. Ich schrieb viele Aufsätze für Fachzeitschriften und veröffentlichte ein fachdidaktisches Buch über den Deutschunterricht in der Grundschule.

Mein Engagement gewerkschaftlicher Art schlug sich u.a. darin nieder, dass ich zum Referatsleiter für die Aus-, Fort- und Weiterbildung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW Niedersachsen gewählt wurde, im gleichen Referat auf Bundesebene mitarbeitete und somit acht Jahre lang niedersächsische Bildungspolitik mitgestaltete. Davor war ich 15 Jahre lang Vorsitzender des Ortsvereins Börde der GEW, dem Kolleginnen und Kollegen aus den Standorten Lamspringe und Sibbesse angehörten.

Als Rektor der GS Moritzberg in Hildesheim ging ich im Jahr 2014 in den Ruhestand.

Ich habe neben dem fachdidaktischen Buch "Lernen an Stationen im Deutschunterricht der Grundschule", erschienen im Schneider-Verlag in Hohengehren, an Sprachbüchern und Arbeitsheften des Schroedel-Verlags mitgearbeitet und Aufsätze in pädagogischen Fachzeitschriften veröffentlicht.

Im Herbst 2013 erschien mein Buch "Gedichte", im Jahr 2014 meine Bücher "Mittelreif" und "Geschichten aus dem Schäufele".

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